Was ist Gebetsheilung?

Dies ist es nicht: Gebetsheilung bedeutet nicht Beten im herkömmlichen Sinn. Keinesfalls setze ich mich hin und bete: "Lieber Gott, hilf doch bitte, dass XY wieder gesund wird!" - Nein, das ist es nicht. Diese Art von Beten ist der Grund, dass die meisten sogenannten Christen nicht gesund werden. Es ist das Buckeln vor einer unerreichbaren höheren Macht, die ihnen von Kind auf eingebläut wurde, voller Angst und Schuldgefühle. Im pseudo-esoterischen Bereich ist es der Irrtum, dass die im eigenen spirituellen Ego erschaffen Wesenheiten heilen könnten. Ein Großteil meiner Hilfesuchenden haben diesen Irrtum noch rechtzeitig erkannt.

 

Eigentlich bete ich gar nicht. Anders gesagt, ich lebe in Gott und bete bzw. bitte Gott ständig um Seinen Beistand; das macht mein Leben als Gebetsheilerin aus. Es ist meine Berufung, zu der ich durch höhere, in mir wirkende Kräfte gebracht wurde, nicht durch meinen Willen. Die Anlagen dazu wurden mir für diese Inkarnation geschenkt, und mein ganzes Leben bestand aus der Vorbereitung zu meiner jetzigen Arbeit.

 

Meine Definition der Gebetsheilung lautet: Ich sehe mich als Bindeglied zwischen Mensch und Gott und stelle in dem Hilfesuchenden diese Verbindung (wieder) her, denn jeder Mensch wird als geistiges Wesen in einem menschlichen Körper geboren, er kann sie nur kurzfristig wieder vergessen, vermeintlich verlieren oder sich im Irrglauben verlaufen, in Wahrheit ist sie immer da.

 

Als ausgebildete Heilerin behandele ich die Symptome der Beschwerden auf der grob- und feinstofflichen Ebene, das sind der Körper und die Aura (siehe Aurachirurgie). Als Gebetsheilerin gehe ich in den feinststofflichen Bereich, das ist die Kausalebene, der tiefste Seelengrund, dort befindet sich der Zugang zum göttlichen Bereich - in absoluter Stille ohne Sinneseindrücke, das ist meine besondere Gabe, in dieser Stille zu wirken.

 

"Wirken" bedeutet: Meinerseits bestehen keinerlei Vorstellungen und Wünsche und schon gar kein Wille, wie eine Heilung aussehen soll, ich besitze nur das absolute, unabwendbare Vertrauen in die Gnade Gottes und die bedingungslose Liebe zu den Menschen. Solange der Hilfesuchende dieses Vertrauen vergraben hat und durch seine diversen Blockaden der Pfad zwischen seinem Unterbewusstsein und seinem göttlichen Bereich unterbunden ist, stelle ich mich als Bindeglied zwischen dem göttlichen Bereich und der Seele zur Verfügung. Ich trage dazu bei, dass die Blockaden und Fiktionen beseitigt werden und die Unterbrechung auf dem Pfad wieder geheilt wird. Dann kann der Hilfesuchende selbst weitergehen. Er behält zu jeder Zeit seine Freiheit.


Wie wurde ich Gebetsheilerin?

Der Übergang von meinem weltlichen zu meinem geistigen Leben war meine zweite Geburt, schwierig wie die erste zu Beginn des Lebens. Sie beinhaltete alles vom geistigen Erwachen, der geistigen Wiedergeburt, plötzlichem Egoverlust bis hin zur Entrückung und Visionen.

Ich traf auf einige gute Lehrer, die aber immer wieder abgezogen wurden, bis ich schließlich allein dastand, mitten in meinem geistigen Nadelöhr klemmte und nicht wusste, wie mir geschah.

Meine beste Lehrerin war Teresa von Àvila. Sie lehrte mich, dass ich nur durch die Demut und Hingabe vor Gott weiterkommen konnte. Ich durfte meinen Erlebnissen keinen Wert beimessen, sondern musste jahrelang in aller Ruhe abwarten, bis meine Seele sich wieder beruhigte. Auch meine Arbeit als Heilerin wurde stets auf den Prüfstand gestellt und immer wieder verfeinert. Es wurden mir die schwierigsten Fälle geschickt mit vielen Prüfungen. Ich bestand sie wohl, denn es ging immer weiter.

Seit 14 Jahren gehe ich nun diesen Weg der christlichen Mystikerin in der Nachfolge Christi, mich zur reinen Liebe Gottes und Seiner Schöpfung bekennend, da alles andere eine Anhaftung bedeutet, die nicht mehr zu meinem Leben gehört. Nur ein geheilter Heiler wird zum geistigen Helfer.  Meine geistigen Helfer achten sehr darauf, dass alles seinen guten Weg nimmt.